Jetzt ist es also im Trockenen: Das Conny-Land, das ja in einem öden Landstrich liegt, in dem Menschen auch nicht freiwillig wohnen, muss seine letzten zwei Delphine anderweitig als zum Gumpen verwerten. Frischfisch-Zukauf ist gemäss der neuen Lex-Conny-Land verboten.
Ich habe mich ja sowieso immer gewundert, was so Flipper abseits vom Meer in diesem mir immer sehr suspekten Mostindien verloren haben. Ausser ihr Leben, was ja regelmässig vorkam. Die Flossenviecher starben dort wie die Fliegen.
Neulich an Vergiftung, jedenfalls gemäss Conny-Geschäftsführer Brandenberger, der immer so einen irren Blick hatte, wenn er über seine quikenden Wertsachen, die er wohl insgeheim insbrünstig hasste, zu den Medien und also zu uns allen reden musste. Im Blut der beiden Flipper war angeblich Opium festgestellt worden, ja logisch, die zwei bestellten sicher beim Winti-Dealer und rauchten dann das Zeugs, um beim Cruisen auf den mickrigen paar Pool-Quadratzentimeter nicht noch wahnsinniger zu werden? Quatsch, sie verreckten an der miserablen Käfig-Haltung, doch das gäbe ja kein Geld von der Versicherung.
Item, jetzt sind also nur noch die zwei letzten Fische im Pool, dummerweise Mami und Sohn. Und obwohl gemäss Irreblick-Brandenberger für ein Wirwollenweiterdelphinehabeninmostindien-Referendum problemlos Millionen Unterschriften gesammelt werden könnten, habe ich hiermit ein paar speditivere, und vorallem geldbringende Verwertungsideen von Mom and Son:
- Verwursten und in Dosen packen, darauf kann man dann ganz ehrlich „Thon Friendly" schreiben, weils ja im Gegensatz zu „Dolphin Friendly“-Thondosen hier keinen Thon drin hat.
- Mit den beiden einen Delphin-Porno drehen, Titel nicht MILF, also Mother, I like to fuck, sondern DMILF, muss ich nicht erklären, gäll? Höchstens, dass gemäss Lüstling Brandenberger die zwei nah verwandten Fische sowieso nichts anderes im Kopf hätten als sich einen Inzest zu vögeln.
- Wieder „vergiften“ lassen, indem man einfach das Wasser ablässt und die zwei so verräbeln, die Versicherung glaubt ja alles…
- Im Bodensee oder besser Zürisee auswildern, das fände ich persönlich sehr schön, vielleicht paaren sie sich ja mit hiesigen Weissfischen oder so? Was weiss ich, ich bin ja keine Fischfachpersonality wie der Brandenberger.
- Einen russischen Oligarchen, der hier an der Goldküste siedelt, fragen, ob er neben dem Haifisch noch Platz im Inhouse-Aquarium hat, die haben sowas, habe ich in der Serie„Royal Pains“ gesehen, man lernt ja viel vom Fernseh.
Weitere Anregungen nimmt ab sofort das Conny-Land persönlich entgegen!
Foto: Keystone filmt heimlich die Dreharbeiten, hier eine Szene, in der die zwei aufeinandergumpen müssen, während der Regisseur das Sperma vom letzten Shot wegwischt oder so....
Hier der Link: www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Connyland-schliesst-Delfinarium-Ende-Saison-/story/11456540
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