Auch schon aufgefallen: Keine Teppichratte zu klein, um nicht behelmt zu sein. Kaum können sich die Babies im Bettli umdrehen, kaum sind sie als Goofen im Freien, müssen sie einen Helm aufsetzen. Und sehen dann wie Mini-Darth-Vaders aus, die nichts sehen können, weil der lächerliche Riesen-Helm die Sicht behindert. Drum fliegen sie dann noch viel mehr auf die Schnurre als früher, als die Goofen noch putzmunter unbehelmt unterwegs waren.
Kürzlich war ja eine Story im Tagi, in der erzählt wurde, dass zwei Mini-Geschwister in der Kinderaufbewahrungsstätte von einem Mini-Trampiauto plumpsten und sich dabei äs bizeli verletzten. SIE HÄTTEN EBEN NICHT, WIE DER KRIPPE BEFOHLEN, IHRE HELME GETRAGEN! Sofort wurden die Krippen-Domestiken zusammengeschissen und die empörten Eltern meldeten sich beim Tagi, wo der Skandal prominent publiziert wurde. Man hätte ja stattdessen simpel und einfach die Kopf-Löcher flicken und den ominösen Plastik-Ferrari entsorgen können, z.b. nach Afrika, wo die Kinder sicher noch ohne Helm herumdüsen dürfen.
Hallo spinnt jetzt die Abteilung, die sich zwecks Amüsement Kinder hält? Ich meine so ein Loch im Kopf braucht jeder Goof, um ein richtiger Goof zu sein. Ich erinnere mich, wie ich selbst x Mal zusamengeklammert wurde, entweder weil mir ein Gschpänli etwas anschmiss oder weil ich vom Baum plumpste. Und auch mein Nachwuchs hatte so das eine oder andere Loch im Kopf. Und dann gab es, wenn man tapfer gewesen war, was man nicht war, sondern wie am Spiess brüllte, nachher ein Glassé oder ein Billet fürs Kinderkino im Winterthurer Volkshaus (ich). Und irgendwie wurde man erwachsen und konnte dann im grossen Leben, da, wo man wirklich mit hartem Geschütz angelöchert wird, antreten.
Empfehlung von Mutter Weissberg: Am besten steckt man die Goofen in ein Ganzkörperhelmkondom oder wirft sie nach neun Monaten Tragezeit schon gar nicht mehr aus, dann kann gar nichts mehr passieren, oder?
Fotis dänk vom Internet: aus kleinen, unschuldigen Darth Vaders werden später grosse, böse Helm-Trullas - also gut, ich gebe zu, ich habe keine besseren Bildli gefunden, aber ich muss jetzt schnell meine ausgebüxte, unbehelmte Haushündin suchen...
Gestern druckte mein neuer Drucker nur die Seiten aus, die ihm gefielen. Ich flehte, ich schluchzte, dann hieb ich die Faust auf ihn, die wurde ganz blau. Zuletzt drohte ich: „Du stirbst!“, ging in den Keller und schleppte seinen riesigen Vorgänger... [Weiterlesen]
Diese Kolumne hat nicht nur eine verfickte Pointe, sondern ein Vor- Mittel- und ein Nachspiel. Also wie beim Sex. Anyway, als ich die Kolumne im Kult-Redaktions-Tool raufladen wollte, gings nicht. Es stellte sich heraus, dass eine Web-Applicator-Firewall oder... [Weiterlesen]
Ich hab frei heute Nachmittag, aus Gründen, die Ihnen grad klarwerden dürften, drum erzähle ich Ihnen, was mir gestern passierte. Also, in meinem Alter hat man hier und dort einen Pigmentfleck und konstatiert erstaunt, dass sich der Begriff Besenreiser... [Weiterlesen]
Letzten Samstag hatte ich aus Gründen, die hier drei Kolumnen füllen würden, keine Zeit zu poschten. Also nicht auf Fatzebuk, sondern im Migro. Apropos Fatzebuk, ich schaute, bevor Kommissarin Lund viel zu spät im CH-Fernseh loslegen durfte, noch einen... [Weiterlesen]
Diesmal gibt’s aufs Wochenende von mir natürlich keine Clubtipps, sondern den Befehl am späten Samstag-Abend aufs Sofa zu liegen und das Schweizer Fernseh einzuschalten, und zwar bei Kommissarin Lund. All die geschleckten Ami-Serien können Sie nämlich... [Weiterlesen]
Herr Eigenmann war wieder bei mir. Jetzt habe ich einen feinen Käse, Milch, Rüebli, Randen und einen grossen Kabis. Er macht das so richtig unmodern, hat keinen Computer, um seine Kundschaft anzumailen, fährt einfach von Mostindien nach Züri und schaut,... [Weiterlesen]
Wieder einmal klebe ich vor dem Fernseh. Ich bin ja aktuell überlastet: nicht nur mit den Kult-Kolumnen, neuerdings beschreibe ich ja auch noch die Züri-Tagblatt-Kehrseiten-Kolumne und beackere dazu mein erntefrisches Literatur-Label mit dem süssen... [Weiterlesen]
Was mich immer wundert: In Filmen, in Songs, in Büchern wird hemmungslos gefühlt, und alle sind süchtig danach. Im echten Leben aber muss bloss jemand eine Träne rinnen lassen, losbrüllen, schmachten, eifersüchtig sein, ganz und gar nicht mehr... [Weiterlesen]
Juhu, so lange habe ich es noch nie in einer Job-Bude ausgehalten. Oder eine Bude mit mir. Muss am Scheff liegen und meinen reizenden Mit-Kultis. Und weil ich 2010 mit so einer frühlingshaft triebigen Kolumne startete, gibts die grad mitsamt schönen Bildern... [Weiterlesen]
Das finde ich eine absolute Schweinerei, dass Nordkorea jetzt einen Atomschlag machen will. Ich meine, wir hatten uns doch schon an den Gedanken gewöhnt, dass sich im Nahen Osten die dort Anwohnenden als Nächste aufs Dach geben würden. Die üblichen... [Weiterlesen]