Herr Hirschmann jr., das Beispiel per excellence für Wohlstandsverwahrlosung ab Kindesalter, wird jetzt also eine unbedingte Zeit lang im Gefängnis verwahrt. Falls er sich nicht noch rauskaufen kann. Leider wurden nicht auch noch die Eltern der „Opfer“ verurteilt, die es grosszügig zuliessen und mitfinanzierten, dass ihre Töchter sich an Hirschmann-Tatorten rumtreiben konnten und dort Schlange standen, um sich dem Milliardärs-Bubi „hinzugeben.“ In welcher Stellung auch immer.
Womöglich haben sie in Gedanken geholfen, das Röckli zu lüpfen und zu genital, statt oral geraten, denn wer weiss, vielleicht hat das Töchterli dann einen Kuchen im Ofen und man heiratet allesamt ins Vermögen ein. Juhu. Zum Beispiel die Eltern des Meitlis, das in einem der hiesigen Komm-Fick-Mich-Clubs ihren 15.! Geburri feierte, mit Hirschmann-Sperma zum Dessert.
Neulich wurde ein anderer Goldjunge als Beispiel abgelichtet, wie man in so einem Club an einem einzigen Abend ein paar Tausender rauslassen kann. Die betupfte Mutter klagte wegen das Blatt an und erhielt prompt fetten „Schadenersatz“ für das unerwartet blossgestellte Imitsch ihres Sohns, das längst bekannt war. Spendete das Geld nicht etwa einer wohltätigen Organisation für armi Chind, sondern schenkte es ihrem Ungeratenen. Ich hätte eher mal mein pädagogisches Wirken überdacht. Wohlstandsverblödet!
Wenn Eltern sagen: Hilfe, ich möchte nicht, dass mein Kind in so einem Igitt-Multikulti-Stadtkreis zur Schule geht, in dem es keine deutschsprachigen Kinder mehr hat, dann sage ich: Ich würde eher darauf achten, dass mein Kind nicht im Seefeld/Züriberg/Goldküste zur Schule geht, wo es nach Wohlstandsverwahrlosung stinkt und mein Nachwuchs inmitten Label-bestückter Kinder auf sehr dumme Gedanken kommt.
Wie Wohlstandsverblödungsverwahrlosung optimal erreicht wird? Ganz einfach:
- Man schickt das Kind in eine exklusiv private Kinderaufbewahrungsstätte oder engagiert eine Nanny und malocht in einem sinnentleerten Prestige-Job, von denen es hierzulande eine grosse Auswahl gibt, Tag und Nacht.
- Wenn dann das Kind schulreif ist, zieht man, falls man nicht schon da ist, in ein Reichen-Getto um, wo man sicher sein kann, dass der Goof keine Tschinggen- oder Jugo-Gschpänli hat. Kleine Schwarze sind ok, solche hat man zum Vorzeigen selber adoptiert.
- Wenn es plötzlich ein Teenager ist, bekommt es ein Riesentaschengeld oder eine Goldcard, damit es sich woanders sinnvoll beschäftigt, will heissen, man hat nichts damit zu tun.
- Wenn es dann plötzlich Carli Hirschmann ist, ist man, sofern nicht schon verblichen, denn Reiche sterben unfairerweise früh und eher skurile Tode, verblüfft und sagt: "Aber ich habe doch immer alles für das Kind getan!" Eben. Halt das Falsche.
Gestern druckte mein neuer Drucker nur die Seiten aus, die ihm gefielen. Ich flehte, ich schluchzte, dann hieb ich die Faust auf ihn, die wurde ganz blau. Zuletzt drohte ich: „Du stirbst!“, ging in den Keller und schleppte seinen riesigen Vorgänger... [Weiterlesen]
Diese Kolumne hat nicht nur eine verfickte Pointe, sondern ein Vor- Mittel- und ein Nachspiel. Also wie beim Sex. Anyway, als ich die Kolumne im Kult-Redaktions-Tool raufladen wollte, gings nicht. Es stellte sich heraus, dass eine Web-Applicator-Firewall oder... [Weiterlesen]
Ich hab frei heute Nachmittag, aus Gründen, die Ihnen grad klarwerden dürften, drum erzähle ich Ihnen, was mir gestern passierte. Also, in meinem Alter hat man hier und dort einen Pigmentfleck und konstatiert erstaunt, dass sich der Begriff Besenreiser... [Weiterlesen]
Letzten Samstag hatte ich aus Gründen, die hier drei Kolumnen füllen würden, keine Zeit zu poschten. Also nicht auf Fatzebuk, sondern im Migro. Apropos Fatzebuk, ich schaute, bevor Kommissarin Lund viel zu spät im CH-Fernseh loslegen durfte, noch einen... [Weiterlesen]
Diesmal gibt’s aufs Wochenende von mir natürlich keine Clubtipps, sondern den Befehl am späten Samstag-Abend aufs Sofa zu liegen und das Schweizer Fernseh einzuschalten, und zwar bei Kommissarin Lund. All die geschleckten Ami-Serien können Sie nämlich... [Weiterlesen]
Herr Eigenmann war wieder bei mir. Jetzt habe ich einen feinen Käse, Milch, Rüebli, Randen und einen grossen Kabis. Er macht das so richtig unmodern, hat keinen Computer, um seine Kundschaft anzumailen, fährt einfach von Mostindien nach Züri und schaut,... [Weiterlesen]
Wieder einmal klebe ich vor dem Fernseh. Ich bin ja aktuell überlastet: nicht nur mit den Kult-Kolumnen, neuerdings beschreibe ich ja auch noch die Züri-Tagblatt-Kehrseiten-Kolumne und beackere dazu mein erntefrisches Literatur-Label mit dem süssen... [Weiterlesen]
Was mich immer wundert: In Filmen, in Songs, in Büchern wird hemmungslos gefühlt, und alle sind süchtig danach. Im echten Leben aber muss bloss jemand eine Träne rinnen lassen, losbrüllen, schmachten, eifersüchtig sein, ganz und gar nicht mehr... [Weiterlesen]
Juhu, so lange habe ich es noch nie in einer Job-Bude ausgehalten. Oder eine Bude mit mir. Muss am Scheff liegen und meinen reizenden Mit-Kultis. Und weil ich 2010 mit so einer frühlingshaft triebigen Kolumne startete, gibts die grad mitsamt schönen Bildern... [Weiterlesen]
Das finde ich eine absolute Schweinerei, dass Nordkorea jetzt einen Atomschlag machen will. Ich meine, wir hatten uns doch schon an den Gedanken gewöhnt, dass sich im Nahen Osten die dort Anwohnenden als Nächste aufs Dach geben würden. Die üblichen... [Weiterlesen]