Ja, ich gestehe es: Ich finde DJ Antoine toll. Mir egal, was ihr jetzt denkt, es ist so. Ganz ehrlich. Und das schreib ich jetzt nicht, weil ich weiss, dass der Antoine alles liest, dass über ihn geschrieben wird. Und ich mein wirklich alles (Hoi Antoine drum an dieser Stelle). Der Antoine hat nämlich so eine Firma engagiert, die ihm ALLES schickt, was es über ihn gibt im Internet. So eine Art Computerinternetdurchforschungsprogramm hat diese Firma. Und trotzdem schreib ich nicht, dass ich DJ Antoine toll finde, weil er das liest. Sondern weil es so ist. Und auch wenn das jetzt gefundenes Fressen sein mag für all die doofen Hobby-Lästerer, dann habe ich doch zumindest eine Erklärung dafür.
Ich finde DJ Antoine nämlich toll, weil er ein Profi ist. Weil er sich viel erarbeitet hat mit viel Willen. Und weil er das halt einfach geniesst, wie es jeder geniessen würde. Aber der Reihe nach. Ein Profi ist DJ Antoine, weil er genau weiss, was die Medien so wollen und weil er unglaublich kritikfähig ist. Auch ich habe schon viele böse Dinge über ihn geschrieben. Und ich werde es wohl wieder tun. Und trotzdem konnte und kann der Antoine mir immer wieder gegenüber sitzen und mir erzählen, was er denn so macht im Leben. Immer und immer wieder. Da gibt es andere Musiker, die drohen schon mit dem Tod durch Aidsspritzen, wenn man schreibt, ihre Karriere laufe nicht blendend. Der Antoine aber behält sein Lächeln.
Ihm wurde schon so viel vorgeworfen, ihm wurde gedroht, er wurde ausgelacht. Aber er weiss halt, dass viele lästern. Und wie die Journalisten über ihn schreiben. Doch der Antoine steht einfach drüber. Vielleicht berührt es ihn emotional ja schon ein wenig - wen würde das nicht. Jeder Mensch sucht Anerkennung, auch der Antoine. Aber trotzdem schafft er es zu lächeln. Und dafür bewundere ich ihn total. Echt.
Was den Willen angeht: Antoine hatte keine Millionen vom Papa, die er rausschleudern konnte, um auf grosse Eier zu machen. Aber der Antoine wollte halt genau das - auf dicke Eier machen. Also kaufte er sich einen Ed Hardy Gurt mit seinem ersten Ersparnis und zog sein Ding fortan durch. Von Anfang an, bis zum bitteren Ende. Er merkte schnell, was die Leute so wollten und gab ihnen das. Antoine wurde zum Popstar. Als DJ. Und er hat es sich selber erarbeitet. Auf welche Art auch immer. Dem zolle ich Respekt. Wenn zum Beispiel der Tom Lüthi ein Töffrennen gewinnt, zollen ja auch alle Respekt. Nein, sind gar alle stolz. Ist ja ein Schweizer, der Tom. Aber Schweizer wäre der Antoine ja auch – und der spielt imfall wirklich viel im Ausland, das weiss ich. Und ob der wirklich weniger geleistet hat als der Tom Lüthi, da bin ich mir imfall gar nicht so sicher. Fakt ist, dass auch der Antoine jeden Tag im Büro hockt und für seine Piepen krüppelt. Und nachts um Fünf sogar noch in Clubs muss, wo lauter Mongos hocken. Ich glaub, so toll würde ich das nicht finden.
Und dann der letzte und wohl wichtigste Punkt. Antoine wird kritisiert, weil er ist, wie er ist. Er kleidet sich extravagant, zeigt sich mit jungen Frauen, will ein Schloss kaufen, hat eine fette Uhr und fährt ein dickes Auto. Gut, manchmal übertreibt er es vielleicht. Aber eigentlich hat er doch Recht. Wer von uns würde als begehrter Single, den mann oder frau eh nur ausnutzen will und der darum keinen Partner findet, denn keine Models daten. Oder was auch immer Antoine mit ihnen auf dem Schiff so macht. Und wer bitte würde sich kein Schloss kaufen wollen, wenn er das Geld dazu hätte. Hallo? Nichts hat mehr Style als ein Schloss. Nichts.
Auf die Uhr brauch ich da ja wohl nicht einzugehen, bei Männern ist das ein Statussymbol und bei Frauen geht Schmuck ja eh über alles. Aber DJ Antoines Rolls Royce muss da doch noch husch erwähnt sein. Ein Rolls Royce. Keinen violetten Lamborghini mit Bodenlicht, Nitro und pumpender Soundanlage zum Rasen. Einen Rolls Royce. Rrrrrolls Rrrrroyce. Vielleicht noch einmal schnell: Will irgendjemand keinen Rolls Royce hier? Warscheinlich sogar geschenkt, vom Sponsor? Ich mein, wie heftig könnte man einer bezaubernden Frau imponieren, wenn man sie im Rolls zuhause abholt? Und wie sehr kitzeln würde es im Frauenbauch beim ersten Mal hinterm Steuer sitzen? (Eigentlich müsstest du mir für diesen Text ja mal eine Runde um den Block geben, Antoine.) Bliebe noch die Kleidung. Das ist denk Marketing, Leute. Marketing. Ein Fuchs ist der Kerl, und was für einer.
Hinzu kommt schliesslich auch noch, dass der Antoine immer nett ist, zuvorkommend, höflich, ruhig. Das nennt man glaub sympathisch. Ausserdem ist er gar kein Sissacher. Hat er mir kürzlich erzählt. Und deshalb finde ich den Antoine einen ganz tollen Kerl.
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Eigentlich braucht dieses Video ja keinen Kommentar. Aber wenn, dann wäre er wohl "Prust" (nicht Brust, lieber Midi!). http://www.youtube.com/watch?v=4jvNW26RBTg
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Sonnenbrillen sind was Tolles.
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Iminngernaveersaartunngortussaavunga. Ein Wort. Eine Sprache. Ein Vorhaben. Bei den Eskimos heisst das nämlich: "Ich sollte versuchen, nicht Alkoholiker zu werden".